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Und wir singen und wir springen... beim Exil-Unioner-Treffen im Ballhaus Erding 2010

Morgens um 5.00 Uhr klingelte der Wecker, das Aufstehen fiel uns erstaunlicher Weise gar nicht schwer. Schnell die Kids geweckt, alles zusammengepackt, Kaffee getrunken und schon ging´s los auf die 3 ½-stündige Fahrt zum Exiler-Treffen im BallhausErding.

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Natürlich lief im Autoradio unsere heiß geliebte "Union-CD", um uns auf die beiden bevorstehenden Tage einzustimmen. Wir sangen so gut wir konnten mit, die Stimmung war bestens. Der Tacho zeigte die Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h, plötzlich jedoch gerieten wir im Bayernländle in eine riesige Nebelwand. Hmmm… Wand - ist wohl der falsche Ausdruck! Das war die reinste Waschküche. Alle wurden still und die Geschwindigkeit verringerte sich drastisch. Irgendwie schien die Sache unheimlich. Man konnte kaum 50 m weit sehen und wir mussten schon einige Kilometer zurücklegen, bevor wir wieder was von der Umgebung sehen konnten.  Während wir fuhren, malten wir uns die grusligsten Geschichten aus, ich selbst dachte da gleich an "Tod im Nebel". War natürlich sehr passend, jedoch so schnell wie dieser Nebel kam, verschwand er auch wieder, vergleichbar vielleicht mit dem berüchtigten Londoner Nebel. Wäre sicher echt Filmreif gewesen. Vielleicht wurde ja tatsächlich irgendwo ein Filmchen gedreht und wir waren mitten drin. *g* Ansonsten aber hatten wir gutes Wetter, so dass wir uns die Landschaft anschauen und teils die Aussichten genießen konnten.  Naja, wenn Engel reisen… . : Die Kids verschliefen die halbe Strecke  aber das war nicht schlimm, denn bei dem was sie noch an diesem Wochenende erwarten sollte, war es sogar vorteilhaft.

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Im Radio lief bereits wieder "Eisern Union", als wir gegen 10.00 Uhr das BallhausErding erreichten. Kaum angekommen mussten wir uns erstmal durchsuchen um einen geeigneten Stellplatz fürs Auto und unser mitgebrachtes Zelt zu finden. Beim Erkunden des Geländes trafen wir auf das bereits vor Ort anwesende Ballhausteam. Auch Böni kam gerade an und begrüßte uns lachend mit den Worten "Ihr seit ja verrückt." ;-)  In einem kurzen Gespräch klärten wir, dass wir die "eventuell Drinnenzeltler" sind. Jedoch mussten für die Tage noch einige Vorbereitungen von Bönis Team getroffen werden, so dass wir uns erstmal in die Einkaufsmeile von Erding zurückzogen. Natürlich schauten die "Einheimischen" etwas argwöhnisch, als sie uns sahen und später immer mehr "Rot-Weiße-Fans" strandeten.

Gegen 12.00 Uhr zog es uns dann doch wieder zum Ballhaus. Inzwischen war auch vorn die Zufahrt zum ballhauseigenen Parkplatz abgesperrt, da für das bevorstehende Treffen viel Platz geschaffen wurde. Ein Schild wies in eine Seitenstraße  wo sich einige Parkplätze am Seitenstreifen und ein großer Parkplatz am Ende der Straße befanden. So stellten wir unser Auto am Straßenrand ab, denn wer zuerst kommt, der bekommt die besten Plätze und liefen zum Ballhaus. Inzwischen waren auch die ersten Unioner angekommen und bevölkerten die ersten Sitzplätze an den Biertischen und -bänken. Rolle, Rocko und olle Oma waren bereits wieder am Planen. Andere "Eiserne -Anhänger" waren schon am Anstoßen, da bereits Getränke käuflich erworben werden konnten.
Glücklicher Weise kamen wir durch unseren Zwerg auch gleich mit Rolle ins Gespräch. Ihn kannten wir ja bis dato nur aus dem Unionforum. Denn ihm verdankten wir es, dass wir überhaupt die Möglichkeit hatten an dem Exilertreffen teilnehmen zu können.
ROLLE - VIELEN, VIELEN DANK FÜR DEINEN PERÖNLICHEN EINSATZ !!!

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Auch trafen immer mehr Eiserne ein und so blieb es natürlich nicht aus, dass auch wir einige von ihnen kennen lernten. ;-) Das war echt toll! Denn außer die Südhessen, die letztes Jahr mit beim Spiel gegen Sandhausen dabei waren,  kannten wir noch niemanden persönlich.
Das witzigste für mich war, dass Mirco auch relativ schnell vom "NRW-Team" für das bevorstehende Fußballturnier rekrutiert wurde - da aus deren Mannschaft ein Spieler aus persönlichen Gründen die Teilnahme absagen musste. Nicht mal das Argument, dass wir gar kein Sportzeug mit hätten, zählte.  Die Mannschaft war so gut ausgerüstet, dass für jeden Spieler ein komplettes Outfit mitgebracht wurde. So durfte Mirco sich auch umgehend umziehen.- Alle Mitspieler begrüßen ihn herzlich und bedanken sich, dass er sich bereiterklärte, mitzuspielen. Bis zum Eintreffen aller Spieler wurde noch viel gequatscht, gescherzt und angestoßen. Die Stimmung war echt ausgelassen und heiter.

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Dann begann der Ernst des Turniernachmittages. Die ORGAS holten die Spieler zusammen. Alle erforderlichen Absprachen und Formalitäten wurden getroffen, die Spiele ausgelost und natürlich auch die Gruppenfotos, die ihr sicher bereits im Internet gesehen habt, geschossen.
Auch unsere Freunde von den Südhessen trafen gerade noch pünktlich zum Turnierstart ein. Meine Mädels waren vorn an der Einfahrt zum Ballhaus deren Empfangskomitee. Ein Hoch auf Cap.Carlos, Lenin und Franky, die sich mit dem Saarland und Rheinland/Pfalz zum Süd-West Team zusammenschlossen um eine Turniermannschaft zu bilden.
Rossy und Betty waren eher Zuschauer des bunten Treibens, so wie Cap.Carlos Freundin, meine Mädels und ich. ;-) Erstgenannte hielten , an den inzwischen längst überfüllten Biertischen ,unsere Plätze frei. Ein großes Dankeschön an euch!

Auf den beiden hinteren Kunstrasenplätzen im Ballhaus wurden währenddessen die Spiele ausgetragen. Dabei lernten sich die Spieler untereinander besser kennen, da sie mit bzw. teils auch gegeneinander spielten. Man traf auf bereits bekannte Gesichter und freute sich, diese wieder zusehen. Deshalb wurde aber niemanden etwas geschenkt. Jeder kämpfte verbissen um den Sieg. Alle feuerten ihre Mannschaften bzw. Spieler an und in den Spielpausen musste draußen vorm Ballhaus erstmal "gespült" werden, um dann zur nächsten Runde durchzustarten. Mein persönliches Motto war, "Dabei sein und Spaß haben ist alles".

Bei olle Oma konnte man derweilen die auf 250 Stück limitierten "4. Exil-Unioner-Treffen-T-Shirts" für ´nen Zehner  oder das Programmheft für nur einen Euro erwerben. Natürlich haben auch wir zugeschlagen. So etwas kann man sich einfach nicht entgehen lassen - zumal wir einen Mitbringauftrag vom EisernenEnno hatten, der leider aus persönlichen Gründen nicht am Exil-Unioner-Treffen teilnehmen konnte. Er sei an dieser Stelle mal ganz lieb gegrüßt und wir haben dein T-Shirt! ;-)


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Die Stimmung draußen aber auch in der Halle stieg stündlich. (…mit zunehmenden Alkoholspiegel? *fg*) Später eröffnete auch der Stand vom Union-Fan-Shop. Es gab viele Dinge zu kaufen wie zb. riesengroße Fahnen, eine Menge unterschiedlicher Schals und Caps, aber auch Taschen und andere Fanartikel. Leider hatte der Stand keine Pullover, Trikots oder T-Shirts im Angebot. So war meine Hoffnung, hier endlich ein Keule-T-Shirt für meine Kleine zu bekommen, zunichte gemacht worden. Ich weiß gar nicht, wieso man dieses Teil nirgends mehr aufgetrieben bekommt?! Im Online-Fanshop gibt's das Shirt schon lange nicht mehr. 9  Aber dafür bekamen wir ein Cap mit Keule hinten drauf. Wenigstens ein kleiner Trost. Das Cap war uns im Online-Shop bisher noch nicht aufgefallen.

Draußen war inzwischen ebenfalls ein großes buntes Treiben im Gange. Es wurde geredet, gesungen, gelacht. Sprechchöre waren bis ganz nach vorn auf die Straße zu hören. Alle Sitzplätze waren belegt (bis auf unsere, die Betty und Rossy unter persönlichem Einsatz freihielten *g*), die Stehtische belagert, der Getränkewagen bevölkert - kurzum, es war ein gelungener Start ins "Exil-Unioner-Treffen-Wochenende". Es kamen immer mehr Fans, die mitfeiern wollten. Mit so vielen Unionern hatten nicht mal die ORGAS gerechnet. Letztlich waren wohl so um die 700 - 800 Unioner da.


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Meine Mädels nutzen nach dem Turnier die Möglichkeit, etwas Fußball zu spielen, spazieren zu gehen und dabei die Umgebung zu erkunden, sowie später im großen "Buddelkasten" Volleyball zu spielen. Dieser Sandplatz faszinierte meine Jüngste am meisten. Sie war dort kaum noch rauszubekommen. Wobei ich zugeben muss, dass auch ich in diesem Sand viel Spaß hatte. Anstrengend jedoch war, meine Töchter dort einzufangen. ;-)

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Das erste Spielfeld vorn am Eingang zur Halle wurde zunehmend mit Zaunfahnen geschmückt. Dort waren ebenfalls viele Biertische aufgestellt worden, die umgehend besetzt waren. Auf diesem Spielfeld fanden dann auch die offizielle Eröffnung des Exil-Unioner-Treffens, viele Gesprächsrunden unter anderem auch mit den Union-Funktionären, die Siegerehrungen des Fußballturniers und der Song-Contest statt. Die Union-Fangesänge wurden ständig angestimmt und immer wieder unterbrachen die Sprechchöre die ORGAS bei ihren Ausführungen und Bekanntmachungen.
Böni wurde ebenfalls viel besungen und bejubelt. Meinen Mädels ist das eine Lied, welches Böni anstimmte, besonders in Erinnerung geblieben. "Dy-dy-dy-dy-dy-dy-dy…Schxxx Dy…" :P Selbst meine Kleinste (21 Monate) singt inzwischen dieses Lied mit. Wieder ein neues Union-Lied, welches sie in ihrem Repertoire hat

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Zwischenzeitlich eröffneten auch die Eisernen Botschafter ihren Stand. Sie hatten Tage zuvor im Unionforum eine Aktion am Laufen, bei der man sich für einige der 190 "Freikarten" auf der Gegengerade anmelden konnte. Dieses Angebot nutzten auch wir, da wir keine Stehplatzkarten für den Gästeblock mehr bekamen, weil wir uns sehr kurzfristig entschlossen hatten, am Exiler-Treffen teilzunehmen. Vielen Dank an die Eisernen Botschafter, die uns sofort mit 4 Karten in ihrer Liste aufnahmen. Die geringe Spendensumme pro Karte für das geplante Union-Museeum zahlten wir gern. Ist ja schließlich auch für einen guten Zweck. Auch erhielten wir zu späterer Stunde noch zwei weitere Karten für unsere Freunde gegen eine erneute kleine Spende. ;-) Alles ganz einfach und unproblematisch.
Die Gesamtspendensumme betrug nach meinen letzten Recherchen 620,00 Euro.

Die Stimmung stieg stetig bis ins unermessliche. Der Alkohol floß in Strömen und letztlich geriet Bönis Team in Biernot. Es musste schnellstens für Nachschub gesorgt werden. ;-)
Die Fans sangen aus voller Kehle. Sie bekundeten ihre Treue zum Verein in Sprechchören und Gesang.

Für mich persönlich hielt das Exilertreffen sogar noch eine Überraschung bereit. Ich traf einen alten Bekannten aus Berlin wieder, mit dem ich jahrelang zusammen im selben Aufgang wohnte. Ja, Mario - du bist gemeint! Ich habe mich sehr gefreut, auch von meiner Vergangenheit mal wieder eingeholt zu werden. Im positiven Sinne natürlich. :  Hoffe nur, dass wir jetzt in Kontakt bleiben und uns nicht gleich wieder aus den Augen verlieren. Wobei im Zeitalter des Internet ist dies wohl kaum vorstellbar. ;-)  Knuddel deine Frau Janin mal ganz lieb von uns. War echt nett sie kennen zulernen. Und auf dein Angebot - euch in Berlin zu besuchen - kommen wir sehr gerne zurück. Versprochen.

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Zu noch späterer Stunde fanden die Siegerehrungen statt. Es wurden der beste Torschütze, der beste Spieler und der beste Torwart (?) geehrt. Bei der Mannschaftswertung belegte das "Rekrut-Team" von Mirco den guten 8. Platz. ;-)  Die Südhessen mit ihrem Süd-West-Team waren nur einen Deut besser und hielten den 7. Platz inne. Die beste Turniermannschaft stellte BaWü, die den Pokal mit nach Hause nahm.
Leider gab es auch zwei Verletzte. Franzinho schaffte es, innerhalb kürzester Zeit sich einen Bruch zuzuziehen. Unsere Hochachtung, denn er absolvierte mit dieser lädierten Hand noch ein ganzes Spiel. An dieser Stelle unsere besten Genesungswünsche. Aber dafür bekam er von den Unionern auch sein eigenes Lied: "…ein Schuß, ein Bruch, Franzinho". Wer kann das schon von sich behaupten?!
Was aus dem zweiten Verletzten wurde, kann ich gar nicht mal sagen. Aber auch ihm gelten unsere Genesungswünsche.

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Das nächste Highlight war der Song-Contest. Daran beteiligten sich alle noch sangestüchtigen Unioner. Die Stimmung war am Überkochen. Gigantisch! Einmalig! Man kann es kaum beschreiben. Am besten schaut ihr euch dazu die Videos auf Youtube an, um euch annähernd ein Bild davon zu machen. :

Ja, und dann hatte ich auch noch das Glück, Ennos Kumpel Lopatta persönlich zu treffen, der uns damals die Karten für das Union-Bayern-Spiel im Sommer 2009 besorgte. Er lief uns über den Weg und gesellte sich zu uns. Wir quatschen miteinander und natürlich gab es eine Fotosession. Es war einfach genial!

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Kurz bevor wir ca. 0.45 Uhr zusammen mit einigen "Ultras" unser Nachtlager auf Bönis Kunstrasenplatz in der Halle aufschlugen, wünschte uns Lopatta sogar noch eine gute Nacht und berichtete anderen, das ich Ennos Schwester mit Familie. Leider konnte ich keinen im Dunkeln erkennen, aber ich denke, wir sind nun eh weit bekannt. ;-).
Kaum die Schlafsäcke und Isomatten ausgebreitet, legten wir uns hin. Wir waren alle tot müde, so dass wir auch gleich einschliefen, während einige Fans noch voll am Feiern waren. Natürlich gab es auch ein interessantes Schnarchkonzert. *fg* So was bleibt halt nicht aus, wenn mehrere zusammen nachtlagern.

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Morgens gegen 8.00 Uhr wurden wir dann von einigen "Eisernen" geweckt. Sie waren halt der Meinung, gleich nach dem Aufstehen den Ball treten zu müssen. *g* Dabei flog dieser natürlich auch in unsere Richtung, so dass wir genötigt wurden, aufzustehen. Vielen Dank an diese netten "Wecker". ;-) Als wir mit unseren Schlafsäcken aus der Halle kamen, saßen die ersten bereits beim Frühschoppen.
So nach und nach trudelten erneut viele Unioner ein und nach kurzer Zeit war auch wieder der letzte Platz an den Biertischen belegt. In der Halle wurde das verschobene Quiz vom Vorabend abgehalten. Danach gab es wieder Gesprächsrunden unter anderem mit Dirk Zingler. Auch hier konnten wie am Abend zuvor die Fans Fragen stellen. Im Anschluß bedankten sich die ORGAS im Namen aller Unioner bei Böni für seine Gastfreundschaft und seinen Leistungen bei und für Union. Zum Dank überreichten Rolle, olle Oma & Co. Böni eine große Keule-Figur. (Kurze Anmerkung - ich habe bis heute noch nicht mal eine kleine Figur auftreiben können. *schmoll* Vielleicht sollte ich ja mal bei mir zu Hause im Wohnzimmer ein kleines Exil-Unioner-Treffen organisieren?! *g*)
Auch hier wurden wieder viele Lieder für, über und mit Böni gesungen. So z.B. "Ohne Böni wär hier gar nichts los" oder "Sebastian Bönig - unser bester Mann…" Mit Tränen in den Augen bedankte er sich bei den Unionern und natürlich auch für das so zahlreiche Erscheinen.
Etwas später wurden die Gewinner des Quiz bekannt gegeben und beschenkt


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Die Stimmung stieg wieder stetig, die Unioner übten bereits den Wechselgesang fürs Stadion, schrumpften dabei erneut den Biervorrat bis die zwei organisierten Shuttle Busse eintrafen, die viele Unioner zur ArroganzArena chauffierten. Diese Zeit nutzte mein Zwerg zum Energie tanken. Natürlich wurde auch in den Bussen gesungen und die Sprechchöre ertönten, bis wir das "Schlauchboot" zu Gesicht bekamen.

     

Wie könnte es auch anders sein, als das die Polizei noch eine Überraschung für uns bereithielt. Wir durften nicht den üblichen Busparkplatz anfahren - nein - wir mussten noch eine Ehrenrunde drehen, um etwas Außerhalb hinter dem Zaun auszusteigen. Direkt nach dem Verlassen der beiden Busse wurde die Arena "geflutet" bzw. der davor stehende Zaun "bewässert". *g* Der Fußweg zum "Schlauchboot" war ganz locker, da viele Sprüche fielen. So bspw. "Das Pferd ist fast so schön wie seine Reiterin" Das fand die benannte Polizistin nicht sonderlich witzig. Wir hingegen schon. :P

      

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Auch staunten wir nicht schlecht über die Architektur der ArroganzArena. Uns beschäftigte die Frage - Ob das Schlauchboot zusammenfällt, wenn man mit einer Nadel hinein sticht? *g* Bei den gepfefferten Preisen (4,00 Euro für ´nen Bier, 3,50 Euro für ´ne Bratwurst) verschlug es uns fast den Atem. Also erstmal was trinken! ;-)

Anschließend bezogen wir unsere Sitzplätze im 1860er Fanblock auf der Gegengerade. Diese schauten uns vielleicht argwöhnisch an. Damit hatten sie sicher nicht gerechnet, dass sich um die 190 "Rot-Weiße" in ihren Fanblock "verirrten".

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Vom Spiel selbst habe ich leider nicht all zu viel mitbekommen, da zum einen große Unioner mir die Sicht in der 1.Halbzeit aufs Spielfeld versperrte. Zum anderen meinte meine Kleine in der 2.Halbzeit die Stadiontreppen auf- und ablaufen zu müssen. Da bekam ich sogar Sprüche wie "Du versuchst wohl, dein Kind müde zu bekommen!" Denke mal eher, meine Tochter versuchte mich außer Puste zu bringen, was ihr auch prima gelang. Aber ich gehe mal davon aus, dass ihr den Spielverlauf selbst besser kennt.
Was ich auch sehr schade fand, ist, dass es mit dem Wechselgesang zwischen Union-Fanblock und den Unionern auf der Gegengrade nicht so wie geplant geklappt hat. Dafür funktionierte es zwischen dem oberen und unteren Rang im Union-Fanblock umso besser. Habe mir schon einige Videos diesbezüglich im Internet angeschaut.

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Die Rückfahrt zu Bönis Ballhaus gestaltete sich auch sehr interessant. Erst einmal mussten wir uns bis zur U-Bahn-Station durchkämpfen, um uns im Anschluss mit der Preistafel der Öffentlichen Verkehrsmittel rumzuschlagen und dann wieder zusammen mit den ganzen tausenden Löwen-Fans die U-Bahn zu stürmen. Naja und wie ja jeder weiß, feierten am Marienplatz die Bayern ihre Meisterschaft. Somit waren die Aufgänge zum genannten Platz gesperrt. Glücklicher Weise konnte man aber zur S-Bahn umsteigen, so dass wir dann in Richtung Erding fuhren. Nach und nach wurde die Bahn leerer und man bekam sogar einen Sitzplatz. Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde bis zum Hotel von Ross und Betty, mit denen wir die Rückfahrt nach Erding antraten. Die beiden boten uns dann sogar an, uns mit Auto zum Ballhaus rüberzufahren, so dass wir nicht in Alt-Erding auf den Bus warten mussten. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an euch zwei - Betty und Rossy!

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Am Ballhaus angekommen, stellten wir erstaunt fest, wir waren nicht die Einzigen, die dorthin zurückgekehrt waren. Leider habe ich die Namen des Ehepaares vergessen. *schäm* Denke aber, dass sie doch sehr bekannt sind, denn die beiden fahren das "super Union geschmückte Auto" mit den beiden Keule-Figuren auf der Hutablage. Wobei wir wieder bei Keule wären. (Ich mag auch einen haben. *schmoll*)
Kurze Zeit später kam auch Böni zurück und fragte: "Was wollt ihr schon wieder hier?" (o.s.ä.) mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Spaßenshalber meinten wir "Weiterfeiern wegen der Aschewolke" Böni meinte, er hätte noch etwas Bier da und zur Not könne er noch ein paar Tiefkühlpizzen in den Ofen schieben. Das war doch ein prima Angebot.
Wir unterhielten uns noch angeregt und Böni gelobte sogar Besserung. Für das nächste Treffen würde er statt einem drei Bierwagen aufstellen.  Böni, wir nehmen dich beim Wort!


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Gegen 20.00 Uhr traten wir dann unsere Heimreise an. Zum Abschied nahm Böni uns noch in den Arm und meinte "Schön das ihr da wart und vielleicht trifft man sich ja bei einem Unionspiel wieder" Außerdem bot er uns an, auch beim nächsten Löwenspiel wieder bei ihm einkehren zu dürfen. Vielen Dank dafür, Böni!

Es war einfach nur ein super tolles Wochenende, das wir so schnell nicht vergessen werden.
Und wir freuen uns jetzt schon sehr auf ein Wiedersehen.

Eisern eure Nette71 & Fam.


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_______________________________EINE LEGENDE NAHM IHREN LAUF,

______________________________EIN MYTHOS BEGANN ZU LEBEN

_____________________________UND ER WIRD NIEMALS, NIEMALS VERGESSEN…

___________________________EXIL-UNIONER-TREFFEN BEI BÖNI 2010 !












































 
 
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